Werde reich durch deine Träume.

Ich kann dir keinen äusseren Reichtum versprechen, aber ich verspreche dir, du wirst einen inneren, verborgenen Schatz bergen. Die Auseinandersetzung mit Träumen ist ein direkter Zugang zum Unterbewusstsein und kann Schattenanteile von uns ans Licht bringen.

 

Aus dem Dschungel von Möglichkeiten, mit deinem Unterbewusstsein in Kontakt zu kommen, möchte ich die Bewusstseinsarbeit mit Träumen hervorheben. Sie ist einfach und direkt. Hast du auch einen leichten Zugang zu deinen Träumen?

 

Ich konnte mit den Jahren, über meine Traumarbeit, meine Intuition stärken und die Kraft der Träume als machtvolles Werkzeug zur Auseinandersetzungs mit mir selbst anerkennen. Und es hilft mir im Alltag mich selbst besser zu verstehen.
Gefühle, die ich tagsüber verdränge und nicht wahrhaben möchte oder abspalte, kann ich mit Hilfe meiner Traumarbeit leichter wahrnehmen und integrieren. Auch unerwartete Lösungen von stagnierenden Konflikten werden mir oft im Schlaf geschenkt!

 

Ich will dir zeigen wie, du durch eine regelmässige Auseinandersetzung mit deinen Träumen einen natürlichen und direkten Zugang zu deinem Unterbewusstsein schaffst.

 

Dazu hilft dir ein strukturiertes Vorgehen. Ich habe dir unten auf dieser Seite, die für mich, wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst. So kannst du gleich noch heute mit dieser Forschungsreise beginnen. Ich wünsch dir viel Freude dabei!

 

Arbeite mit Notizen, organisiere dir als erstes ein Heft und Schreiber, dein iPad oder was immer du gerne nimmst. Leg es in Griffnähe vor dem Schlafengehen, damit du es nachts schnell zur Hand hast. Das wird dein Traumtagebuch. Stell dir vor dem Einschlafen, möglichst lebhaft, bildlich und bewusst vor, wie du dich an deine Träume beim Aufwachen erinnern wirst. Du kannst auch direkt dein Unterbewusstsein darum bitten, dass du dich an deine Träume beim Aufwachen erinnern willst.

  • Wenn du am Morgen, oder nachts aufwachst, schreibt ohne dich beim Notieren zu bewerten alle Traum Erinnerungen auf. Sei nicht „streng“ mit dir. Es macht auch Sinn, alles chaotische, unfertige, unlogische, fragmentierte und beschämende, abstoßende, befremdliche unzensiert festzuhalten. Wichtig, notiere auch dein Gefühl und deine Körperwahrnehmungen beim Aufwachen!

Wieso sollst du das sofort nach dem Aufwachen tun? Es wurde in Schlaf- Forschungslabors entdeckt, dass Traumerinnerungen sehr schnell verblassen und die Erinnerung an den Trauminhalt schon nach einigen Sekunden abnimmt. Hast du das auch schon festgestellt?

  • Später oder auch anschliessend, notiere dir in einer stillen Minute folgende auf und schreib deine Reflektionen dazu: Was ist mir sonst noch besonderes zu meinem Traum im Wachsein und durch den Tag bewusst geworden?
    Und wie interpretierst du spontan deinen Traum, macht er Sinn für dich, kannst du ihn mit dir in Verbindung bringen?
    Notiere auch, was dich befremdet,oder dich besonders abstösst, erschreckt? Kennst du dein Aufwach-Gefühl auch aus anderen vergangen Situationen? Welche Situationen waren das?
    Wiederholen sich gewisse Anteile im Traum oder wiederholt sich der ganze Traum als solches?

Notier dir alles, was dir wichtig erscheint.

  • Um zusätzliche Informationen zum Traum zu sammeln, arbeite ich mit folgender Vorgehensweise. Dabei unterscheide ich: die subjektive Sichtweise(1.) und die objektive Sichtweise“(2.). Damit kann ich weitere Erkenntnisse aus meinen Träumen heraus schälen. Und so zu einer noch klareren Interpretation gelangen.

1. Alle Figuren und Personen stellen auf der „Traumbühne“, Anteile von meinen inneren Persönlichkeitsanteilen dar. Besonders innere Konflikte und abgelehnte Schattenseiten von mir, erscheinen des Öfteren als andere Figuren/Personen/Symbole, auf die ich dann das „nicht gewollte“ oder „sehr gewünschte“ projeziere. Z.B. Das Bild von einem unpraktische, sperrige Tisch, kann dann mein Festhalten an einer ungelösten Situation verdeutlichen.

2. Alle Figuren und Anteile des Traums sind sehr realistisch und kommen in meinem Leben konkret so vor. Sie entschlüsseln mir etwas zu meinem Mensch- und Weltbild. Oder zeigen mir Zusammenhänge auf, die ich bis jetzt so noch nicht wahrgenommen habe. Ich erlebe diese Träume auch so, dass sie mir das Tor zur Unendlichkeit zu öffnen vermögen.Diese Träume sind oft sehr klar, deutlich und leicht zu erinnern, sie machen mit ihrer Botschaft nachhaltigauf sich aufmerksam.

 

 

Es ist ganz normal, das du dich nicht an alle Träume erinnerst und es auch Nächte ohne Traumerinnerungen gibt. Je regelmäßiger du ein solches Traumtagebuch führst umso schneller und klarer wirst du dich insgesamt an deine Träume erinnern und mit ihnen arbeiten können. Du gewinnst während des Tages öfters so ganz neue, klare An- und Einsichten, die du mit deinen Träumen in Zusammenhang bringst.

 

Sogenannte luzidare Träume/Klarträume, in denen du im Traum bewusst bist, dass du träumst und nach deinen eigenen Entschlüssen handeln kannst, können vermehrt auftreten.

 

Bei akutem Stress oder Alkoholmissbrauch ist die Traumaktivität oft vermindert. Auch wenn du traumatisiert bist, empfehle ich dir, dich von jemandem, dem du vertraust begleiten zu lassen. Da auch traumatische Bilder mit dieser Traumarbeit hochkommen können. Wenn es dich interessiert kannst du im Buchhandel und im Internet unter C.G. Jung, Schlaf- und Traumforschung und aktiver Imagination viele inspirierende und weiterführende, vertiefende Informationen zum Thema finden.

 

Hat dir dieser Blog weitergeholfen? Willst du noch tiefer in dein Unbewusstes hinabtauchen und mehr darüber herausfinden? Oder willst du dein Vertrauen in deine Intuition stärken und dich mit dir selbst auseinandersetzen?
Nimm Kontakt mir auf, ich freue mich, dich kennen zu lernen.