GlücklicheFamilien https://gluecklichefamilien.de Fri, 09 Feb 2018 14:51:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 https://gluecklichefamilien.de/wp-content/uploads/cropped-favicon_master-32x32.png GlücklicheFamilien https://gluecklichefamilien.de 32 32 Werde reich durch deine Träume. https://gluecklichefamilien.de/werde-reich-durch-deine-traeume/ Thu, 28 Dec 2017 07:51:56 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10996 Ich kann dir keinen äusseren Reichtum versprechen, aber ich verspreche dir, du wirst einen inneren, verborgenen Schatz bergen. Die Auseinandersetzung mit Träumen ist ein direkter Zugang zum Unterbewusstsein und kann Schattenanteile von uns ans Licht bringen.

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Ich kann dir keinen äusseren Reichtum versprechen, aber ich verspreche dir, du wirst einen inneren, verborgenen Schatz bergen. Die Auseinandersetzung mit Träumen ist ein direkter Zugang zum Unterbewusstsein und kann Schattenanteile von uns ans Licht bringen.

 

Aus dem Dschungel von Möglichkeiten, mit deinem Unterbewusstsein in Kontakt zu kommen, möchte ich die Bewusstseinsarbeit mit Träumen hervorheben. Sie ist einfach und direkt. Hast du auch einen leichten Zugang zu deinen Träumen?

 

Ich konnte mit den Jahren, über meine Traumarbeit, meine Intuition stärken und die Kraft der Träume als machtvolles Werkzeug zur Auseinandersetzungs mit mir selbst anerkennen. Und es hilft mir im Alltag mich selbst besser zu verstehen.
Gefühle, die ich tagsüber verdränge und nicht wahrhaben möchte oder abspalte, kann ich mit Hilfe meiner Traumarbeit leichter wahrnehmen und integrieren. Auch unerwartete Lösungen von stagnierenden Konflikten werden mir oft im Schlaf geschenkt!

 

Ich will dir zeigen wie, du durch eine regelmässige Auseinandersetzung mit deinen Träumen einen natürlichen und direkten Zugang zu deinem Unterbewusstsein schaffst.

 

Dazu hilft dir ein strukturiertes Vorgehen. Ich habe dir unten auf dieser Seite, die für mich, wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst. So kannst du gleich noch heute mit dieser Forschungsreise beginnen. Ich wünsch dir viel Freude dabei!

 

Arbeite mit Notizen, organisiere dir als erstes ein Heft und Schreiber, dein iPad oder was immer du gerne nimmst. Leg es in Griffnähe vor dem Schlafengehen, damit du es nachts schnell zur Hand hast. Das wird dein Traumtagebuch. Stell dir vor dem Einschlafen, möglichst lebhaft, bildlich und bewusst vor, wie du dich an deine Träume beim Aufwachen erinnern wirst. Du kannst auch direkt dein Unterbewusstsein darum bitten, dass du dich an deine Träume beim Aufwachen erinnern willst.

  • Wenn du am Morgen, oder nachts aufwachst, schreibt ohne dich beim Notieren zu bewerten alle Traum Erinnerungen auf. Sei nicht „streng“ mit dir. Es macht auch Sinn, alles chaotische, unfertige, unlogische, fragmentierte und beschämende, abstoßende, befremdliche unzensiert festzuhalten. Wichtig, notiere auch dein Gefühl und deine Körperwahrnehmungen beim Aufwachen!

Wieso sollst du das sofort nach dem Aufwachen tun? Es wurde in Schlaf- Forschungslabors entdeckt, dass Traumerinnerungen sehr schnell verblassen und die Erinnerung an den Trauminhalt schon nach einigen Sekunden abnimmt. Hast du das auch schon festgestellt?

  • Später oder auch anschliessend, notiere dir in einer stillen Minute folgende auf und schreib deine Reflektionen dazu: Was ist mir sonst noch besonderes zu meinem Traum im Wachsein und durch den Tag bewusst geworden?
    Und wie interpretierst du spontan deinen Traum, macht er Sinn für dich, kannst du ihn mit dir in Verbindung bringen?
    Notiere auch, was dich befremdet,oder dich besonders abstösst, erschreckt? Kennst du dein Aufwach-Gefühl auch aus anderen vergangen Situationen? Welche Situationen waren das?
    Wiederholen sich gewisse Anteile im Traum oder wiederholt sich der ganze Traum als solches?

Notier dir alles, was dir wichtig erscheint.

  • Um zusätzliche Informationen zum Traum zu sammeln, arbeite ich mit folgender Vorgehensweise. Dabei unterscheide ich: die subjektive Sichtweise(1.) und die objektive Sichtweise“(2.). Damit kann ich weitere Erkenntnisse aus meinen Träumen heraus schälen. Und so zu einer noch klareren Interpretation gelangen.

1. Alle Figuren und Personen stellen auf der „Traumbühne“, Anteile von meinen inneren Persönlichkeitsanteilen dar. Besonders innere Konflikte und abgelehnte Schattenseiten von mir, erscheinen des Öfteren als andere Figuren/Personen/Symbole, auf die ich dann das „nicht gewollte“ oder „sehr gewünschte“ projeziere. Z.B. Das Bild von einem unpraktische, sperrige Tisch, kann dann mein Festhalten an einer ungelösten Situation verdeutlichen.

2. Alle Figuren und Anteile des Traums sind sehr realistisch und kommen in meinem Leben konkret so vor. Sie entschlüsseln mir etwas zu meinem Mensch- und Weltbild. Oder zeigen mir Zusammenhänge auf, die ich bis jetzt so noch nicht wahrgenommen habe. Ich erlebe diese Träume auch so, dass sie mir das Tor zur Unendlichkeit zu öffnen vermögen.Diese Träume sind oft sehr klar, deutlich und leicht zu erinnern, sie machen mit ihrer Botschaft nachhaltigauf sich aufmerksam.

 

 

Es ist ganz normal, das du dich nicht an alle Träume erinnerst und es auch Nächte ohne Traumerinnerungen gibt. Je regelmäßiger du ein solches Traumtagebuch führst umso schneller und klarer wirst du dich insgesamt an deine Träume erinnern und mit ihnen arbeiten können. Du gewinnst während des Tages öfters so ganz neue, klare An- und Einsichten, die du mit deinen Träumen in Zusammenhang bringst.

 

Sogenannte luzidare Träume/Klarträume, in denen du im Traum bewusst bist, dass du träumst und nach deinen eigenen Entschlüssen handeln kannst, können vermehrt auftreten.

 

Bei akutem Stress oder Alkoholmissbrauch ist die Traumaktivität oft vermindert. Auch wenn du traumatisiert bist, empfehle ich dir, dich von jemandem, dem du vertraust begleiten zu lassen. Da auch traumatische Bilder mit dieser Traumarbeit hochkommen können. Wenn es dich interessiert kannst du im Buchhandel und im Internet unter C.G. Jung, Schlaf- und Traumforschung und aktiver Imagination viele inspirierende und weiterführende, vertiefende Informationen zum Thema finden.

 

Hat dir dieser Blog weitergeholfen? Willst du noch tiefer in dein Unbewusstes hinabtauchen und mehr darüber herausfinden? Oder willst du dein Vertrauen in deine Intuition stärken und dich mit dir selbst auseinandersetzen?
Nimm Kontakt mir auf, ich freue mich, dich kennen zu lernen.

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Warum ich nicht ins Spital wollte bei meiner Fehlgeburt. https://gluecklichefamilien.de/warum-ich-nicht-ins-spital-wollte-bei-meiner-fehlgeburt/ Sun, 13 Aug 2017 16:16:00 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10547 Als ich nachts mit Blutungen in meiner zwölften Schwangerschaftswoche erwachte, war ich sehr verängstigt. Erinnerungen kamen hoch. Damals war ich sechs Monate nach meiner ersten Geburt - unbemerkt - bereits wieder schwanger. Und dieses ca. 10 Wochen alte Baby, verlor ich in einer spontanen Alleingeburt.

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Drei Jahre später brachte ich unsere zweite Tochter in einer bewusst gewählten, und sehr positiv erlebten Alleingeburt-Erfahrung zur Welt. Darum lag der Entschluss nahe, dass ich nun diese neue Aufgabe wieder selbstbestimmt bewältigen wollte. Ich wollte unser Sternenkind möglichst natürlich, das heisst in einer kleinen Geburt, ohne medizinische Eingriffe gebären. Claudius, mein Partner stand hinter dieser Entscheidung. Da wir in einem Raum und mit Familienbett leben, bedeutete dies auch, dass meine Kinder(2 und 4 jährig) direkt erfahren würden was geschieht.

Wie es dazu kam: In mir, entstand mit den Blutungen, ein innerer Zeitdruck. Wie beruhige und entspanne ich mich möglichst schnell? Was tue ich jetzt, und wie kann ich mir Wissen aneignen zu meiner Situation? Leider hielten die Blutungen im Folgenden über Wochen an, und wurden stärker, auch waren zunehmend dunkle Gewebestücke dabei. Es zeichnete sich für uns damit immer klarer ab, dass wir vermutlich unser Kind verlieren, bzw. dass es schon tot ist und mein Körper im Abstoßungsprozess ist.

Dann, nach ca. zwei Wochen, sich ewig anfühlender Ungewissheit und geduldigem Abwarten, bekam ich abends leichte Wehenschmerzen. Ich ging nach draussen in die Natur, meine zwei Kinder waren bei mir. Ich hatte unterdessen starke Blutungen und mein Körper schwemmte größere Gewebestücke und Eihaut aus. Dann folgte ein kleines Wesen mit winziger Plazenta. Ich war trotz Trauer sehr dankbar, dass es komplikationslos ausgegangen war. Erleichterung machte sich breit, ich musste mich nicht länger schonen und viel liegen. Ich hatte lange die Hoffnung, dass unser Kind noch lebt. Diese war zwar zerschlagen, aber die Klarheit über die Situation half mir, mich zu entspannen. Ich konnte meinen Alltag mit der Familie wieder aufnehmen. So stand ich am nächsten Morgen auf, fütterte die Hunde, machte diverse andere Dinge. Auch lief ich mit meinen zwei Mädels an den Bach, wo wir einen Abschiedsort für unser Sternenkind gestalteten. Dabei übernahm ich mich wohl!

Aber auf das was da auf mich zu kam, war ich nicht vorbereitet!

Als Claudius später mit den Mädchen Brombeeren sammeln ging, und ich, draussen, zu den Hühnern unterwegs war, spürte ich plötzlich, dass da noch etwas nachkommt. Erstaunt stellte ich fest, dass ich keine Wehen spürte. Ich ging in die Eisbären Position, um die Geburt zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits viel über mögliche Komplikationen bei einer kleinen Geburt. Aber auf das, was da auf mich zukam, war ich nicht vorbereitet! Ich zog mit meiner Hand an dem was da rauskam. Schock! Plötzlich realisierte ich von einem Moment den anderen, dass ich an meiner Gebärmutter zog.
Irgendwie kam ich in die Jurte und telefonierte, mit den Füssen in der Luft, mit meiner Hebamme. Sie beruhigte mich. Informierte mich, dass die Gebärmutter nicht einfach herausfallen kann. Dies war meine größte Angst. Auch erwähnte sie, dass ich später mit Rückbildungsübungen aktiv das Zurückbilden meiner Gebärmutter unterstützen kann.

Ich beschloss, nun auch zu meinem Heilpraktiker(TCM) zu gehen, um weitere Unterstützung zu erhalten. Durch die Akkupunktur konnte ich spüren, wie sich meine Gebärmutter hochzieht! Ich war sooo dankbar. Ich verließ ihn, mit dem folgenden Rat: Bei hohem Fieber oder grossem Blutverlust über längere Zeit, ins Spital zu gehen.

Was ich nicht gewollt und gewünscht hatte, ereignete sich zwei Tage später, wieder abends, innerhalb einer Stunde; 39,7 Grad Fieber. Ich bin jemand, die schon als Kind sehr schnell hohes Fieber entwickelt, wenn mir alles zuviel wird. Nach einem Telefonat mit dem Heilpraktiker wusste ich, dass ich noch bis am Morgen warten kann. Wenn das Fieber bis dahin gesunken sei, wäre alles Ok. In dieser Nacht, im Fieberdelirium, beschloss, ich aufzugeben und ins Spital zu gehen. Und ich beschloss, mich am Morgen von einer Ambulanz abholen zu lassen. Claudius machte mir Essigsocken und Kamillen-, Holunderblüten Tee, es sank um ein Grad! Claudius war sowieso in den letzten Wochen zwangsweise zum alleinigen Hausmann geworden. Irgendwann schliefen wir alle endlich ein. Und wirklich im Laufe des Morgens, sank mein Fieber unter 37 Grad. Und stieg dann zum Glück auch nicht mehr an.

Mir ging es zunehmend besser, und ich war frohen Mutes. Auch das fremde Feingefühl in meiner Vagina, durch den herausfallenden Uterus, war am verschwinden. Wir entschieden uns, einen Ausflug ans Meer zu wagen. Alle waren wir erleichtert, dass es mir besser ging.

Dann der nächste Schreck

Einige Tage später, zum Zeitpunkt meiner ersten Periode, stand ich morgens auf, kurz danach spürte ich, dass ich sehr stark zu bluten begann. Ich rannte schnell aus der Jurte, es wurde nicht besser…..also wieder rein ins Bett und Füße hoch……”Claudius, kannst du mal schauen, ich glaube das ist nicht gut….” Er sagt uiuiui das ist ziemlich viel Blut, das ist gar nicht gut! Ganze Familie in Panik, er trägt mich ins Auto – mit 120 km/h Richtung Notaufnahme auf portugiesischer Holperstrecke. Vor dem Eingang in die Ambulanz dann der totale Blutstopp.
Wir trafen die Entscheidung nochmals abzuwarten, da wir es als weitere Reinigung meiner Gebärmutter einschätzen. Nach einer Stunde fuhren wir nach Hause. Meine Angst vor medizinischen ”Übergriffen”, mein Wille: Nicht abzustillen und keine Trennung von meiner jüngeren Tochter, sowie ein inneres Vertrauen, dass mein Körper das alleine und natürlich schaffen kann, war bestimmend für diese Entscheidung.

Jeden Tag kam ich mehr zu Kräften, es dauert ca. drei Monate bis sich so ein großer Blutverlust wieder erneuert. Es kam noch die unerwartete Beerdigung, meiner Mutter dazu, für die ich in die Schweiz fliegen musste. In Zusammenhang damit wurde ich in einem portugiesischen Spital mehrere Stunden festgehalten. Das wieso und warum dazu würde jedoch diesen Blog an Umfang sprengen.

Meine Fragen, wegen des Warum, Weshalb und Wieso wurden immer stiller in mir, auch Scham und Selbstvorwürfe. Ich denke, jede Fehlgeburt steht in sehr vielschichtigen und komplexen Zusammenhängen. Auf jeden Fall setze ich mich bewusster mit dem Thema meines inneren Haltes, meiner inneren Geborgenheit auseinander. Ein bewusstes, neues, starkes JA zu mir, meinem Körper und zu meinem Leben wächst. Ich mache jetzt eine Körperausbildung – nach der Cantienica Methode. Diese Frau ist die Einzige ist, die ich entdecken konnte, die kompetent weiss, wie ein Prolaps (mediz. Gebärmuttervorfall) aus eigener Kraft und ohne künstliche Eingriffe zurückgebildet werden kann. Auch die Entscheidung, auf Weltreise mit der Familie zu gehen, fiel nach dieser tiefen Erfahrung. Beide Träume hätte ich ohne dies wohl noch auf eine lange Bank geschoben!

Insgesamt war es eine sehr heilende und selbstwertstärkende Erfahrung. Ich kann über mich hinauswachsen! Mein Körper kann mit schwierigen, belastenden Situationen umgehen und sucht immer den besten Weg zu heilen. Auch meine Seele fand so Zeit, ein solches Geschehen zu integrieren und zu verstehen. Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit, um diese Erfahrung. Das spüre ich auch bei meinen Kindern und bei Claudius. In diesem langsamen und emotional intensiven Prozess, tauschten wir uns sehr oft aus, kamen uns sehr nahe, auch dem Thema Sterben und Tod. Ein großer Schritt im Annehmen und Akzeptieren von Grenzen und Möglichkeiten zugleich. Unser Baby, auf das wir uns drei Monate lang gefreut haben, hat sich wirklich von uns verabschiedet- und uns viel Wissen und Mut mit auf unseren weiteren Weg geschenkt.

Meine Schreckmomente mögen dich nicht abhalten, eine kleine Geburt zu wagen. Oft gibt es in unserer Gesellschaft leider wenig Spielraum für selbstbestimmte Erfahrungen in der Schwangerschaft, aus der gesellschaftlich tief verdrängten Angst vor dem Tod heraus. Aus meiner Sicht werden leider viel zu oft in Schnellschussentscheidungen getroffen und mittels Ein- und Übergriffen auf angstmachende Komplikationen in der Schwangerschaft reagiert.


Nimm mit mir Kontakt auf wenn du zu deiner Geburt und Schwangeschaft Fragen hast. Oder du unsicher und unklar bist über bestimmte Informationen die du zu deiner Schwangerschaft und Geburt gehört hast. Und bei dir jetzt aktuelle Entscheidungen anstehen, die du mit mir besprechen willst. Ich freu mich von dir zu hören.

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Papa du schimpfst! 3 Ratschläge um deine Agressionen zu transformieren. https://gluecklichefamilien.de/papa-du-schimpfst-3-ratschlaege-um-deine-agressionen-zu-transformieren/ Mon, 07 Aug 2017 13:38:47 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10537 Es ist mir schon wieder passiert.Ich habe mir so fest vorgenommen, es nicht mehr zu tun. Ich weiss, dass es nicht gut ist. Ich habe meine Partnerin angeschnauzt oder meine Kinder angefaucht...

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Je mehr ich es unterdrücke, desto mehr passierts mir. Danach habe ich ein schlechtes Gewissen, verurteile mich selber dafür. Und nehme mir eben vor, es nicht mehr zu tun.

Ich sehe ein, dass das Geschimpfe absolut keinen Sinn macht. Meine Kinder oder meine Partnerin gehen einfach in den Rückzug. Sie haben Angst oder fühlen sich unwohl und versuchen, diese Situationen zu vermeiden. Statt etwas zu verbessern, verschlechtert sich die Lage. Die anderen müssen mich aushalten. Es ist keine Lösung in Sicht.

Ganz schlimm finde ich, wenn ich vorher sehe, dass ich bald ausflippe. Dann sage ich mir, nein, du bleibst jetzt ganz ruhig. Manchmal gelingt mir dies, aber manchmal, überkommt es mich und ich schimpfe los, obwohl ich nicht will. Dieses Muster scheint tief in mir verankert.

Bei mir kommt die meiste Agression dann auf, wenn ich nicht in der Lage bin, für meine Grenzen und Bedürfnisse einzustehen. Wenn ich Stress habe und mir nicht helfen kann. Bis ich irgendwann so angespannt bin, dass Wut hochkommt. Oft spüre ich meine Grenzen gar nicht so genau, und meine Bedürfnisse sind mir unklar.

Ich habe als Kind am eigenen Leib erlebt, dass Agression ein Weg ist, um Konflikte und Spannungen zu lösen. So habe ich meine Muster entwickelt, um mit meiner Spannung umzugehen. Nachdem ich das alles erkannt habe geht es mir jetzt darum, mit meinem Geschimpfe einen Umgang zu finden.

Weil sich solche Stressbewältigungsmuster normalerweise nicht so einfach wegdrücken lassen, möchte ich dir drei Tipps geben, wie du diese transformieren kannst.

Welche Grenze habe ich innerlich überschritten?

Oft spüren wir unsere Grenzen nicht so ganz genau. Weil wir nett sein wollen. Weil wir gelernt haben, uns zurückzunehmen. Weil mein Bedürfnis gar nicht soo wichtigist. Frage dich, was war meine Grenze und wann habe ich sie wahrgenommen? Versuche, dich das nächste mal daran zu erinnern und teile deine Grenze oder dein Bedürnis mit, bevor du dich nicht mehr wohl fühlst. Solange du es noch freundlich sagen kannst, bevor dein innerer Druck zu hoch ist.

Welche Agressions-Muster habe ich von meiner Familie übernommen und lebe sie unbewusst aus?

Frage dich, wo in deiner Kindheit hast du dieses Muster angenommen oder
entwickelt? Dieses Muster hat dir bis jetzt in deinem Leben geholfen. Nun wo du es erkennst, kannst du dir eine neue Reaktion aneignen. Was wäre eine bessereHandlungsweise für die Zukunft? Deine Muster verschwinden nicht einfach so, aber sie werden schwächer und spielen sich mit der Zeit nur noch innerlich ab, wenn du dir bewusst bist was du tust. Du hast Handlungsspielraum, du kannst dich immer wieder neu für dein Verhalten entscheiden! Und dein Verhalten erkennen..

Akzeptieren und Thematisieren!

Nimm dich an. Diese alten Muster hatten ihren Sinn. Sie haben dir Schutz gegeben. Akzeptiere dich darin, sieh den Nutzen, den du bis jetzt davon hattest. Du bist wederböse noch krank. Auch wenn es immer wieder passiert. Thematisiere es mit deinen Kindern oder dem/der PartnerIn. Wenns mir sowas passiert ist, dann rede ich anschliessend darüber, wenn ich innerlich wieder ruhig bin. Ich sage dass ich geschrien oder geschimpft habe. Dass ich mich nicht wohlgefühlt habe und darauf reagiert habe. Dass es mir leid tut und dass ich es nicht in Ordnung finde, aber dass es mir dennoch passiert. Ich frage sie, wie sie sich gefühlt haben und nehme Anteil an ihren Gefühlen. Dieses mitfühlen, hilft mir mein Verhalten zu ändern.

Unsere Kinder sind durch dieses Thematisieren so feinfühlig geworden, dass sie mich darauf aufmerksam machen, wenn ich schimpfe mit ihnen. Sie sind so sensibel, dass sie meine Agression spüren, selbst wenn ich noch ganz normal spreche, aber bereits eine Spannung in mir ist. „Papa du schimpfst“. Das hilft mir oft ganz schnell wieder umzuschalten, meine Spannung wahrzunehmen. Zu merken, dass meine Kinder nichts mit diesen alten Schimpfmustern zu tun haben. Versuche es, es wirkt Wunder.

Lästern über Andere

Eine andere Unart, die auch zum Thema schimpfen gehört, ist das schlecht Reden über andere. Oft passiert mir das, wenn ich jemandem meine Meinung nicht sagen kann. Ich getraue mich nicht, weil ich nicht der “Böse” sein will. Ich stehe nicht zu mir und zu meiner Wahrheit und nachher bin ich gefrustet.

Sobald ich Zuhause bin, missbrauche ich meine Partnerin als meinen Kotzkübel. Ich schimpfe und lästere über diese Leute. Zum guten Glück ist Sandra allmählich so erfahren in der Beziehung zu mir, dass sie mich stoppt. Sie sagt mir, dass sie das nicht hören will, dass ich das dort deponieren soll, wo es hingehört. Das ist eine grosse Hilfe, mir gewahr zu werden.

Es ist meine Verantwortung, wenn mir etwas nicht passt, es gleich zu sagen. Das ist oft gar nicht so einfach. Wer sagt schon gerne unangenehme Dinge zu jemandem? Wenn ich es aber in mich hineinfresse, kommt es viel schlimmer. Irgendwo kommt es wieder heraus, aber am falschen Ort.

Es ist meine Aufgabe, zu mir und meiner Wahrheit zu stehen, egal wie unangenehm das für andere sein kann. Es ist meine Aufgabe, gut zu mir und meinen Bedürfnisse zu schauen. Mir in stressigen Situationen zu helfen, den Stress und die Spannung wieder loszulassen, und zwar ohne andere dafür zu missbrauchen, indem ich sie anschreie oder loslästere.

Es ist nicht einfach, aber ich bleibe dran. Und ich merke, wie ich mich Schritt für Schritt entwickle und ausgeglichener werde. Wie ich mich aus meinen alten Programmierungen löse. Ich bin es mir und meiner Familie wert…

Bitte like diesen Artikel, teile ihn und erzähle mir von deinen Erfahrungen…

Herzlich, Claudius

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Weisst du ob dein Kind Ängste hat? https://gluecklichefamilien.de/weisst-du-ob-dein-kind-aengste-hat/ Wed, 02 Aug 2017 07:14:49 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10518 Wacht dein Kind nachts oft auf und schläft phasenweise sehr unruhig? Hat dein Kind Angstträume, Alpträume, spricht im Schlaf oder knirscht oft mit den Zähnen(typisches Spannungszeichen)? Schreck es nachts manchmal auch mit weit aufgerissenen Augen hoch und weint bitterlich, phantasiert wild und ist fast nicht zu beruhigen?

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Wacht dein Kind nachts oft auf und schläft phasenweise sehr unruhig? Hat dein Kind Angstträume, Alpträume, spricht im Schlaf oder knirscht oft mit den Zähnen(typisches Spannungszeichen)? Schreck es nachts manchmal auch mit weit aufgerissenen Augen hoch und weint bitterlich, phantasiert wild und ist fast nicht zu beruhigen? Und wenn es dann endlich wieder einschläft, kannst du nicht mit Sicherheit sagen ob es richtig wach war. Ist es dir unklar, ob dein Kind dich erkennt in solchen Momenten? Schenkst du dieser Reaktion besondere Bedeutung und welche? Löst es in dir die Sorge aus, dass etwas nicht in Ordnung ist mit deinem Kind? Zeigt dein Kind dir am Tag seine/ ihre Angst, wie erkennst du sie? Sagt es dir: “Ich habe Angst, Mama/ Papa” und wie reagierst du darauf? Oder fragst du dich, wieso dein Kind tagsüber oft unsicher und unwohl auf dich wirkt.

Dieser Blog erzählt von meiner Geschichte. Ich war ein sehr ängstliches Kind, in meiner Familie gab es nicht viele Handlungsstrategien, wie man mit “beängstigender ;-)” Angst umgehen kann. Dies hat bedeutet, das ich oft sehr alleine mit diesem Gefühl da stand. Einige Aussagen tönten z.B. so: “Da musst du keine Angst haben…..!”, “Jetzt tu nicht so, das ist ja nicht so schlimm.” “Nicht das schon wieder, mach jetzt mal vorwärts!” oder “Das kommt schon wieder gut, sei jetzt mal nicht so zimperlich.” So erlebte ich die Angst als Kind, als sehr lähmend. Ich entwickelte Ein- und Durchschlaf Schwierigkeiten. Ich litt unter meinen eigenen furchterregenden, inneren Bilder, die es mir schwer machten einschlafen zu wollen. Die immer wiederkehrenden inneren Angstbilder ängstigten mich und hielten mich gebannt gefangen, wie in einem Teufelskreis. Erst im Erwachsenen Alter lernte ich
1. meine Angst bewusst wahr zu nehmen
2. mich nicht mehr hilflos und ohnmächtig, in tausendundeiner Alltagssituation zu fühlen
Ich glaube viele Kinder erleben ähnliche innere Konflikte, da Angst in unserer Gesellschaft für viele Menschen ein Schatten Gefühl ist. Ich will Eltern Informationen und Praktiken an die Hand geben, die es Möglich machen, sich im Umgang mit der Angst grundlegend neu auszurichten.


Was passiert bei Angst im Körper

Wenn bei einem Kind Angst ausgelöst wird z. B. durch das Summen einer Wespe, spürt es, z. B. dass sich seine Nackenhärchen aufstellen. zeitgleich entstehen Gedanken dazu z.B. Wespen sind für mich gefährlich. Ich will das nicht…. In dieser Stressreaktion wird Adrenalin (erhöht Blutdruck, Blutzucker, und Herzschlag) und Cortison(führt zu Schwitzen, die Verdauung verlangsamt sich da vermehrt Blut in die Muskeln geleitet wird, und der Blutzucker steigt um vermehrt Energie bereit zu stellen)ausgeschüttet. Das Kind möchte fliehen, angreifen oder gibt auf. Jedenfalls will es einen Weg finden diese Unwohlsein auf die bestmögliche Art zu bewältigen.

Die Angstschwelle

Je mehr innere Anspannung und Erregung ein Kind erlebt; Umso öfter und schneller wird Angst ausgelöst. Das heisst am Beispiel von der Wespe, je nachdem wieviel innere Spannung und Erregung mit einer “schlechten”(schmerzhaften) Erfahrung erfahren wird – oder generell am selbigen Tag schon durch andere Stress auslösende Erfahrungen aufgebaut wurde, umso eher reagieren Kinder mit Angst.
“Apropos Wespen da wurde erforscht, dass die eher angreifen wenn jemand Angst hat. Da die auf das Adrenalin, wie auf einen Angriff und Verteidigung reagieren.”

 

Wie sich Angst in Vertrauen wandelt


Keine Angst vor der Angst, thematisiere sie.

Überleg dir: Was macht mir Angst und wie gehe ich damit um, überspiel ich sie und wie zeige ich Angst, ev. gleichzeitig authentisch in meinem Körperausdruck. Frag dich auch, wie wurde mir als Kind begegnet, wenn ich Angst hatte. Das beeindruckt mich immer wieder, wie schnell mein Kind Ängste von größeren Kindern und Erwachsenen, auch mir!, übernimmt. Oft sind das dann die gleichen Angstbilder, die das ältere Kind oder die Erwachsenen, selbst kennen und nicht bewältigen können! Ja, Kinder sind gute Spiegelbilder von uns; u.a. durch Nachahmung entwickeln sie ihr eigenes Verhalten.
Wenn du Angst bei deinem Kind wahrnimmst, verbind dich als erstes mit dir und dann mit mit deinem Kind und nimm Augenkontakt auf. Benenne die Angst, z. B. “ ich spür du hast Angst”oder eben auch „ich habe Angst“. Kleineren Kindern kannst du so helfen ihre Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen und Erfahrungen bewusst zu integrieren. Ältere Kinder können oft auch schon erkennen/ benennen was  Angst macht. Du kannst auch eine direkte, offene Frage stellen. z.B. „Ich sehe das du dich gerade unwohl fühlst, hast du dich gerade eben erschrocken? Und wenn ja, magst du mir etwas dazu sagen?“ Achte dich mal bewusst auf die Angst, versuch sie zu hören, anzunehmen ohne sie verändern zu wollen. So kann dein Kind lernen, dass die Angst o.K. ist. Das sie Da sein darf, sich auch wieder verändert. Dass sie, wie alle Gefühle, kommt, sich aufbaut und wieder vergeht. Wie eine Welle. Dein Kind kann so erfahren, dass es normal ist, diese Gefühl zu haben. Wenn es sogar “die “Erwachsenen” kennen. Das ist das Größte, was wir meiner Meinung nach unseren Kindern schenken können. Bei meiner zweiten Tochter war eins ihrer ersten Worte “ang”. Wenn sie das gesagt hatte, konnte ich sie viel besser abholen, da wo sie gerade stand. Nie würde ich sie dann forcieren z. B. trotzdem eine Rutschbahn hinunter zu rutschen. Oder die Seite im Bilderbuch mit den beängstigenden Augen gegen ihren Willen anzuschauen. Oder die Nachbarin, die ihr Angst macht, sie knuddeln lassen. Ich kann ihr “Nein”, so besser verstehen, nachvollziehen und respektieren.

Wohin du mit Angstbilder gehen kannst.

Nutze die beängstigenden Vorstellungen, die dein Kind äußert, um sie als Schlüssel zu der inneren Wirklichkeit deines Kindes anzuerkennen. Wir erzählen uns abends vor dem Einschlafen manchmal, was wir schwierig finden und spinnen dann lebhaft mit unserer Phantasie die Geschichten bis zum Ende aus, bis zu einem „Happy Ende“bzw. tröstlichen Ausgang. Denn viele Angst Bilder sind auch Spiegel unserer inneren Grenzen, wenn etwas noch nicht zu Ende gedacht werden kann und noch keinen Sinn für uns macht. Wir erzählen uns abends im Rückblick das Geschehen des Tages und benennen unsere erlebten Gefühle. Aus der Distanz sind viele Ängste viel weniger bedrohlich! Und können gut thematisiert werden. Bilderbücher können da auch eine sehr gute Hilfe sein. Meine fünfjährige Tochter liebt das kleine Büchlein, “der Seelenvogel” von Michal Snunit. Das die verschiedenen Gefühle als Vogel illustriert. Wenn dein Kind Angstträume hat ist auch das “Traumfresserchen” Bilderbuch von Michael Ende empfehlenswert oder die Heule Eule vom P. Friester/ Nord-Süd-Dialogs Verlag, bei Trennungsangst.

Hilfsfiguren/ Mutrituale/ Wehrimpulse
Gestaltet eine Gestalt, die lachen, weinen, wüten, sich fürchten, und das z. B. mit Kopf hochstecken oder hängen lassen, zeigen kann. Singt gemeinsam Mutmachlieder, macht gemeinsam einen farbenfrohen und glitzernden Mutstab, einen kleinen Schimpf-Troll aus Filz oder ein Kraftschwert aus Holz. Oder Sorgenpüppchen, selbstgemacht oder von Guatemala, die dein Kind nachts unters Kopfkissen legen kann. Einen Traumfänger, eine Wohlfühl-Kuschel-Ecke, eine selbstgemachte Calendula Heil-und Wundersalbe oder ein ruhig Atmen Amulett. Spür dabei immer gut, was hilft deinem Kind, was macht ihm Spass und wo ist die Freude dabei. Lachen und Humor können liebevolle und erlösende Gegenkräfte, bei starken Ängsten sein! Vielleicht wird es sogar einmal möglich dass ihr gemeinsam euch böse Grimassen zu werft oder “gefährlich” das “Böse” weg brüllt….Die Phantasie ist grenzenlos, es ist unendlich Vieles möglich, je nachdem was dir am Herz liegt…das passt bestimmt. Ich habe als auch Kind selbst Rituale rausgefunden, wenn ich von weit auf mein Bett springe bin ich sicher vor dem Fuchs, der laut meiner Schwester darunter lag um mich zu fressen. Oder wenn ich die Puppenkleider gepackt in einem Koffer an mein Bett stelle, kann ich im Fall eines Feuers einfach das Deckbett aus dem Fenster werfen und so mich schnell retten.

Entdeckt gemeinsam einen innerer sicherer Ort, eine Personen die helfen kann.
Gibt es Momente und Situationen in denen du dein Kind sehr mutig erlebst. Oder nie oder viel weniger ängstlich? Dann tauscht euch auch darüber aus, oft reicht es schon es einfach wahrzunehmen oder zu spiegeln: “Ja, ich sehe dich in deiner Löwenkraft!”. Vielleicht entdeckt ihr auch innerlich etwas das besonderen Halt und Sicherheit gibt, ich hatte z.B. Den Abendstern der immer bei mir war und uns beschützte. Oder dein Kind sagt dir, wenn es dabei haben möchte wenn es in den beängstigenden Wald geht. Den Großvater, die Lore…..und kann  die Lore kann auch wirklich mal mit deinem Kind durch den Wald gehen. Und so ohne über die Angst zu sprechen, verbringt dein Kind ein tollen Tag zusammen mit jemandem Vertrauten, im unvertrauten, großen Wald. Die unbeschwerte, gute Erfahrung, mit einer angstauslösenden Situation ermöglicht es, zu erfahren, dass  trotz Angst etwas gewagt werden kann.

Das wünsche ich jedem Kind, das da ein erwachsener Freund ist
, der/die es gerne hat. Und gemeinsam mit ihm/ihr in einem Boot auf dem Meer der Angst segelt. Weil ich glaube zu wissen, dass wir alle dieses fundamentale Gefühl kennen. Wenn du dich mit deinem Kind überfordert, hilflos, fühlst. Und dies Sorgen bei dir auslöst. Oder dein Kind verunsichert und ängstlich erlebst. Dann mach jetzt einen ersten Schritt und nimm Kontakt mit mir auf.

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Egoistische Kinder? – unsere Kinder müssen nicht teilen! https://gluecklichefamilien.de/egoistische-kinder-unsere-kinder-muessen-nicht-teilen/ Fri, 28 Jul 2017 22:34:29 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10488 “Wenn du ein grosszügiges Kind möchtest, muss es zuerst einmal egoistisch sein”... Mir gefällt diese Aussage! - Glaubst du, wenn ein Kind nicht von klein an teilen lernt, wird es ein Egoist? Wenn es nicht von klein an danke sagen lernt, wird es ein undankbarer Mensch? Ich glaube das nicht.

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Im Gegenteil. Für mich ist es viel schlimmer, wenn die Kinder von klein auf zu solchen Dingen gezwungen werden. Dies hinterlässt Schmerz und das Gefühl von nicht gesehen werden. Hast du sowas als Kind erlebt? Musstest du Dinge machen, die dir widerstrebten?

Wie oft erlebe ich es, dass Kinder vor meinen Augen aufgefordert werden, danke zu sagen. Wie oft andere Kinder von ihren Eltern regelrecht gedrängt und unter Druck gesetzt werden, zu teilen. Sharing is caring?
In mir löst das Trauer und Wut aus. Und Unverständnis, wollen denn wir Erwachsenen alles teilen, sagen wir gerne auf Aufforderung danke? Ich jedenfalls nicht. Ich handle gerne aus meinem Herzen. Ich bedanke mich aus Freude. Ich teile gerne mit anderen, und freue mich darüber.

Aber, ich teile nicht alle meine Dinge. Es gibt Sachen, die ich gerne nur für mich alleine habe. Ich finde das normal, wer teilt denn schon alle seine Dinge in unserer Individual-Gesellschaft, die uns prägt? Und warum in Gottes Namen, müssen dann Kinder alles teilen?

Ich kann mich noch gut erinnern wie ich als Kind von meiner Mutter gedrängt wurde, Dankesbriefe für meine erhaltenen Geschenke zu schreiben. Ich habe es zwar getan, aber nur weil sie es wollte. Nicht von Herzen oder aus Freude. Selbst wenn ich Freude am Geschenk hatte, der Zwang zum Danke sagen, hat diese Freude getrübt. In mir war Widerstand, ein Gefühl der Blockade, ich hatte Angst vor der Verurteilung, wenn ich es denn nicht tue. Viel Druck also. Worum gehts denn hier beim Schenken? Ist es ein Geschäft mit Geben und Nehmen? Ist es denn nicht der Sinn eines Geschenkes, etwas bedingungslos zu geben?

Sehr unangenehm sind für mich Begegnungen mit anderen Familien, wo die Kinder alles teilen müssen.Wenn meine Tochter nicht teilen will und das darf. Zwei verschiedene Weltbilder prallen aufeinander. Stille Erwartungen und Verurteilungen sind spürbar..

Muss ein Kind zuerst zu einem guten Menschen erzogen werden?

Ja, dieser Thematik des Erziehens und Belehrens liegt ein Menschenbild zugrunde. Das Bild, dass wir zuerst zu Menschen erzogen werden müssen. Dass wir nicht in der Lage sind, unsere eigenen Lernprozesse zu durchlaufen. Das muss für uns organisiert werden. Dass wir nicht in der Lage sind, für unser Leben von klein auf Verantwortung zu übernehmen und für uns einstehen können. Das wird für uns festgelegt! Es ruht auf einem Menschenbild des Misstrauens und einem daraus folgenden, gegenseitigem Kontrollieren. Menschen sind asozial, und gierig, habgierig, egoistisch, ja sogar böse. Wir müssen den Kindern beibringen, gute Menschen zu werden. Gefässe, die gefüllt werden sollen. Mit Inhalt, den die Erwachsenen vorgeben, nach ihren Vorstellungen von Gut und Böse.
Wir haben in unserer Familie ein ganz anderes Menschenbild. Wir glauben daran, dass jeder Mensch ein soziales Wesen ist, das am Wohlergehen der anderen interessiert ist. Wir sind von Natur aus gut, sozial, freundlich, hilfsbereit und liebevoll.

Auch wissen wir um die verschiedenen Entwicklungsphasen eines Kindes. Denn ein Kind durchläuft während seines Wachstums verschiedene Phasen seiner kognitiven Entwicklung. Irgendwann ist diese ich-zentrierte Phase abgeschlossen, und die sozialen Aspekte werden wichtiger. Und dann wird das Kind freiwillig teilen und danke sagen. Wir halten solche Gedanken lebendig in uns, sie begleiten uns im Alltag.
Was nicht heisst, dass wir uns perfekt verhalten. Auch wir sind geprägt von diesen alten Mustern, voller Misstrauen. Aber wir versuchen, uns bewusst davon zu lösen. Wir versuchen uns zu hinterfragen, warum handeln wir so, entspricht das unserem Menschenbild? Ist das Menschenwürdig?

Wenn ein Kind zu etwas gedrängt oder gar gezwungen wird, tut es dies nicht, weil es versteht und mitfühlt, sondern weil es mit uns Eltern kooperieren will. Aus Liebe zu uns. Willst du ein Kind, das lernt, anderen zu gefallen? Geliebt zu werden dafür, dass es nicht authentisch ist und seine Bedürfnisse nicht äusseren kann? Sondern sich nach den allgemeinen Regeln verhält, damit es geliebt wird?

Ich weiss, es herrscht ein gesellschaftlicher Druck. Niemand will egoistische und geizige Kinder. „Die muss lernen zu teilen“, „Was sagt man?“. In solchen Situationen stehe ich zu meinem Kind. Ich vertraue darauf, dass die Sozialität bereits in ihm angelegt ist. Dass es seinen Weg machen wird, ohne meine Regulation.

Ich finde, in der Zukunft braucht es Menschen, die in der Lage sind, aus der Situation flexibel und lösungsorientiert zu reagieren. Stumpfsinnige Fabrikarbeit mit gehorsamen Arbeitern, die sich nach Schema verhalten, haben ausgedient – mehr noch, die Hirnforschung belegt, dass Kreativität und Begeisterung in der Lage sind, das Gehirn zu Höchstleistungen zu bringen und somit zu viel schnellerem Lernen.

Ich sage in solchen Situationen meinem Umfeld, dass unsere Kinder nicht teilen oder danke sagen müssen. Wenn es jemanden interessiert, erkläre ich warum. Ich vertraue darauf, dass mein Kind ein soziales und liebevolles Wesen ist. Dass es mir wichtig ist, dass es seine eigenen Erfahrungen machen kann.

Wie geht es dir damit? Was ist dein Weltbild über die Menschen? Hinterlasse mir einen Kommentar, ich bin an deiner Meinung interessiert. Zögere nicht, Kontakt mit mir aufzunehmen. Bitte teile diesen Beitrag, wenn er dir gefällt!

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Wichtige Tipps, um weniger zu streiten in deiner Partnerschaft https://gluecklichefamilien.de/wichtige-tipps-um-weniger-zu-streiten-in-deiner-partnerschaft-update/ Sat, 15 Jul 2017 22:26:30 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10440 Es braucht nur das richtige Wort von meiner Partnerin und schon explodiere ich. Wir schaukeln uns gegenseitig hoch und versinken in den Emotionen. Manchmal vor den Kindern, mit anschliessendem schlechtem Gewissen. Wie gehen wir damit um?

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Ich kenne viele Partnerschaften und Familien, wo diese Thematik sehr aktuell ist und zum Alltag gehört, auch bei uns. Aber wir haben Wege gefunden, um an solchen Streitereien zu wachsen und diese Muster zu verändern. Die Häufigkeit und die Intensität nehmen bei uns ab.

Gerade in solchen schwierigen und unangenehmen Situationen zeigt sich, wie stark eine Beziehung ist, und wo Entwicklungspotential vorhanden ist.

Bei mir kommen fast immer alte Themen aus meiner Vergangenheit hoch. Ich habe mich als Kind oft nicht gesehen gefühlt und hatte den Eindruck, ich wurde ungerecht behandelt. Wenn mir dasselbe  mit meiner Partnerin passiert, flippe ich aus.

Sandra wurde nach kurzer Kennenlernzeit schwanger. Wir hatten einen sehr schwierigen Start in unser Familienprojekt. Wir haben sehr viel gestritten. Zu Beginn war vor allem ich der dominante Schreihals und Sandra ging in´s Opfer. Aber mit der Zeit begann Sandra zurückzugeben und die Streitereien wurden noch viel schlimmer. Wir hatten richtig üble Zeiten, wo wir uns so ohnmächtig gefühlt haben und nicht mehr weiter wussten.

Unterdessen haben wir gelernt, damit umzugehen. Die Grundlage worauf unsere Beziehung heute steht, ist Verbindlichkeit. Wir haben uns bewusst entschieden, uns zusammen zu entwickeln. Wir wollen unsere Beziehung wachsen lassen, wie ein Pflanze, die Pflege und Wachstum braucht. Für mich ist eine wichtige Erfahrung, dass mich jemand aushält, auch wenn ich mich von einer üblen Seite zeige. Ich weiss, dass Sandra zu mir steht und wir zusammen diesen Entwicklungs-Weg gehen, aneinander wachsen wollen. Eigentlich ähnlich wie heiraten.Wir nehmen diese emotionalen Geschichten nicht mehr so persönlich und wissen, dass wir beide unsere Geschichten, Verhaltensmuster und Hintergründe haben. Stattdessen richten wir uns auf das Positive aus.

Beim Streiten passiert es oft, wir uns nicht mehr in die Augen gucken können und irgendwo ins “Leere” schreien. Wir drücken gegenseitig unsere Knöpfe und bringen uns in Rage.

Diesen Zustand nennen wir OFF. Wir reagieren und spüren uns nicht mehr. Manchmal ist mir das bewusst, und ich will aufhören zu streiten. Aber es braucht nur das richtige “Reizwort” und schon stecke ich wieder im Reaktionsmuster. Wir haben nun ein Werkzeug: Wenn wir im OFF sind, breche wir unseren Streit sofort ab und gehen auseinander. Wir nehmen uns dann (soweit mit den Kindern möglich) Zeit für uns selber. Oder der von uns, dens schlimmer getroffen hat.

Ich lenke mich dann aber nicht ab, sondern gehe zum Beispiel spazieren. In dieser Auszeit versuche ich mir zuzuschauen. Wie fühlen sich diese Gefühle an, wo sitzen sie im Körper. Oft spüre ich ein unangenehmes Gefühl der Reibung in meiner Brust. Ich versuche mir Zeit zu geben, bis diese emotionale Gewitterwolke vorüber gezogen ist. Ich finde es wichtig, diesen Gefühlen Raum zu geben, denn nur so können sie mir bewusst werden. So finde ich heraus, was mit mir passiert ist. Oft verstehe ich mein verletztes oder agressives Verhalten, da ich nun sehe, warum ich so reagiert habe.

Gewusst wie, Veränderung ist möglich

Wenn ich wieder klar bin, kehre ich zurück. Der ON Zustand zeichnet sich durch liebevolles, respektvolles Verhalten aus. Ich kann meiner Partnerin in die Augen schauen und mich selber gut spüren. Wenn ich an diesem Punkt bin, gehe ich wieder auf meine Partnerin zu. Ich erzähle, was mit mir passiert ist. Normalerweise tun mir mein Verhalten oder meine Worte leid, was ich dann auch äussere. Danach greifen wir das heikle Thema, das Auslöser für den Streit war, nochmals auf, und versuchen die Sache zu klären. Sollte eine/r von uns oder beide wieder zurückfallen in die Emotionsmuster, unterbrechen wir das Gespräch sofort wieder. Dieses Vorgehen verfolgen wir solange, bis es uns möglich ist, ein friedliches Gespräch zu führen –  wo wir uns beide gegenseitg hören und wahrnehmen. Dieses Werkzeug hilft uns ganz fest, einen Weg aus diesen eingefahrenen Mustern zu finden.

Mir hilft es auch, wenn ich von meiner Partnerin weiss, was sie getroffen hat, wo sie ihre Themen hat, was ihre Hintergründe sind. Es interessiert mich zu hören, wie es ihr dabei ergeht, was sie als Kind erlebt hat (Verhaltensmuster) und wie sie sich dabei fühlt. So wächst Stück für Stück Vertrauen und Verständnis.

Auch unseren Kindern hilft es, wenn wir von uns erzählen. Wenn ich ihnen sage, dass es mir leid tut, dass ich wütend wurde, dass ich ich nicht mehr gespürt habe, dass ich gestresst war. Schon kleine Kinder verstehen viel, vor allem wenn es um Emotionen geht. Unterdessen können unsere Kinder oft reagieren, wenn wir beginnen zu streiten. Sie sagen uns dass wir aufhören sollen, denn sie wissen, dass wir das eigentlich nicht wollen und uns nicht gut fühlen dabei. Das hilft uns, denn wenn ein Kind das zu mir sagt, fährt mir dass ein und ich kann viel schneller wieder aussteigen.

Wir können nicht per Knopfdruck andere Menschen werden. Aber mit diesen Grundlagen, werden unsere Streitereien immer seltener und dauern kürzer. Sie sind viel weniger intensiv und wir tragen sie uns gegenseitig auch nicht mehr nach. Wir wissen, dass das passiert, aber nicht persönlich gemeint ist. So haben wir immer längere friedliche und glückliche Zeiten zusammen. Das hilft uns ebenfalls, denn wir wissen, was uns wichtig ist in unserem Zusammenleben und worauf wir unseren Fokus richten wollen.

Ich hoffe, ich konnte dir eine Inspiration geben. Hinterlass mir doch bitte einen Kommentar und teile diesen Blog auf Facebook, damit möglichst viele Familien ihren Weg ins Glück finden können.

Herzliche Grüsse aus Portugal von Claudius

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Selbstheilung ohne Pillen und Chemie! https://gluecklichefamilien.de/selbstheilung-ohne-pillen-und-chemie-update/ Wed, 05 Jul 2017 17:44:43 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10392 Wir haben uns selber geheilt, trotz gegenteiliger Prognosen unserer Verwandten und Dermatologen. Am eigenen Leib haben wir erfahren, welch unglaublich starken Selbstheilungskräfte in uns stecken. Und dies nicht nur auf  körperlicher, sondern auch auf mentaler und seelischer Ebene. Das war eines der krassesten und stärksten Erlebnisse meines Lebens.. hier die Story

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Letzen Frühling sind bei uns junge Katzen auf die Welt gekommen, unsere Kinder (damals  1 und 4 ½) haben jeden Tag ausgiebig bei der Katzenmama und ihren Babys verbracht, die Katzenkinder wurden gehalten, liebkost und geherzt. Leider hatten es diese Kätzlein wahrlich in sich, besser gesagt auf sich.

Dann plötzlich, hatten unsere Kinder ganz seltsame Hautrötungen. Weil unsere Kinder viel draussen sind, dachten wir zuerst, es sei von einer Pflanze oder einem Insektenstich gereizt. Aber die Flecken wurden immer grösser, und plötzlich hatten wir Erwachsenen auch welche. Das krasseste war aber, dass unsere grössere Tochter plötzlich einen ca. 3 cm grossen, runden Fleck auf der Kopfhaut hatte, alle Haare ausgefallen, das sah richtig schlimm aus. Und es wuchs, und wir hatten immer mehr runde rote Flecken. Wir merkten, dass da etwas ganz Übles vor sich geht.

Nach eingehenden Nachforschungen haben wir herausgefunden dass es sich um Tinea handelt. Einem agressiven Hautpilz, der sich von Kreatin  ernährt, und vor allem bei Kindern auf die Kopfhaut übergeht. Die meisten Informationen die wir fanden, sagten aus, dass das nur mit starken, leberschädigenden und nebenwirkunsreichen Medikamenten behandelt werden muss, über 6 Wochen lang. Heilungschance ca. 80%, bei Kindern noch weniger, weil die wohl viel anfälliger sind. Ein Schock – was nun?

Wir leben in Portugal in einer ländlichen Gegend, Naturheilpraktiker sind selten gestreut. Also erst mal los zum Dermatologen, welcher unsere selbstrecherchierten Information bestätigte, die Kinder sollten die Medikamente sogar 8 wochen lang nehmen, er sagte uns, dass es beim Befall auf dem Kopf sein kann, dass sie das die ganze Kindheit über behält.. Sandra war zu dieser Zeit grade etwa im 2 monat schwanger (später hat sie das Kind verloren, aber das ist Teil einer anderen Geschichte). Und für den Embryo ist das Medikament sogar extrem gefährlich. Das war erstmal ein Schock – was tun? Schnell war uns klar, dass wir diesen Weg nicht gehen konnten.

Heilung aus eigener Kraft

Unsere Frage war – wie heilen wir uns von innen heraus – selber – aus eigener Kraft. Wie das Schicksal wollte, haben wir einige ratlose Tage später herausgefunden, dass es in unserer Nähe einen traditionell chineschischen Mediziner gibt. Er hat uns erklärt dass es zwei Dinge gibt, die wir machen können, um zu gesunden. Erstens die Ernährung ändern (Zucker, Mehl und Milch- und indurstriell verarbeitete Produkte weglassen) und zweitens, drei Mal täglich Natronwickel zu machen.

Gesagt, getan. Allerdings mussten wir bei unseren Kindern Natron-Ganzkörperanzüge machen, weil sich der Pilz unterdessen auf dem ganzen Körper ausgebreitet hatte. Ich habe als erstes mal eine Fastenwoche eingelegt. Und siehe da, nach kurzer Zeit waren unsere ersten Erfolge ersichtlich. Gestärkt und voller guter Dinge haben wir uns vertieft in das Thema der Ernährung. Da haben wir das erste Mal von einer basenüberschüssigen Ernährung gelesen. Diese besagt, dass unser Körper vor allem basisch wirkende Nahrung braucht, also vor allem Gemüse und Früchte. Unsere westliche Ernährungweise besteht aber Hauptsächlich aus sauer wirkenden Lebensmitteln wie Mehl, Zucker, Reis, tierische Produkte und weitere kohlenhydratreiche Lebensmittel. Auch Linsen und Samen, wenn sie nicht gekeimt werden..(und Tabak und Kaffee). Dies bewirkt für den Körper einen solchen Stress, weil er konstant überschüssige Säure abbauen muss, dass das Immunsystem darunter leidet. Grade Pilze lieben ein saures PH-Niveau

Uns wurde klar, dass wir uns bis dahin vor allem mit sauer wirkenden Dingen ernährt haben und den basischen Teil vernachlässigt haben. Wir haben es sofort ausprobiert, ich habe zudem sofort aufgehört zu rauchen und Kaffee zu trinken. Die Wirkung war frappant. Nicht nur unser aller Pilzbefall ging stark zurück, sondern auch andere kleine Gebresten wie Krampfadern, häufige Kopfschmerzen, aber auch innere Unruhe und Überreizung nahmen stark spürbar ab. Wir waren überwältigt. Wir fühlten uns auf allen Ebenen besser und gestärkt.

Schlussendlich haben wir uns alle innert 8 wochen komplett befreit von diesem Pilz und fühlten uns so gut wie noch nie,unsere Gefühle und unser Geist wurden klarer und unsere Partnerschaft hat profitiert, wir waren so entspannt und stark wie nie zuvor

Danach wollten wir natürlich wissen was da noch drinliegt, unterdessen essen wir ca. 80% roh und haben uns noch nie so gut gefühlt. Wir sind dankbar, dass wir das erleben durften und als Familie unseren eigenen Weg gefunden haben.

Unsere Erkenntnisse daraus und unsere Ratschläge an euch sind die folgenden:

  • Unsere Körper sind hochintelligente und extrem starke Organismen, die viel mehr können als wir so landläufig denken.
  • Glaubt an euch selber, wir haben die Verantwortung für uns und unsere Gesundheit selber in der Hand
  • Gebt nichts auf Skeptiker die euch für naiv halten und euch von eurem Weg abbringen wollen
  • Ernährung ist immens wichtig für das geistige – seelische und körperliche Wohl
  • Ernährungsumstellungen können einen Riesenstein zur Veränderung beitragen

Hast du Fragen zu Ernährung und zu deiner Gesundheit oder der deiner Kinder? Nimm Kontakt mit uns auf, wir helfen gerne weiter, es ist unser Wunsch auch anderen diese grossartige Erfahrung zu ermöglichen.

Links zum Thema:

zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

zentrum-der-gesundheit.de/uebersaeuerung.html

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Wie du dich mit deiner Angst befreundest. https://gluecklichefamilien.de/wie-du-in-zwei-schritten-mit-deiner-angst-spielend-umgehen-lernst-update/ Fri, 09 Jun 2017 18:27:40 +0000 https://gluecklichefamilien.de/?p=10193 Sorgen um deine Liebsten, Unsicherheit in der Beziehung mit deinem Partner, Hilflosigkeit im Alltag, innere Versagensängste, kennst du das? Auf andere Rücksicht nehmen und deine Bedürfnisse hinten an stellen?

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Du willst mehr im Mittelpunkt stehen, jedoch fühlst dich gerade wie gelähmt. Sprachlos. Hast keinen Film, wie du schon wieder an diesen Punkt geraten bist…wo nichts klar und einfach scheint?Eigentlich weißt du überhaupt nichts mehr. Außer, das da, dieses alles dominierende Gefühl ist, dieser Schatten der dich verfolgt und herumhetzt. ANGST eben.

Als würdest du in einer Kiste feststecken, auf einer Klippe stehen und keinen Schritt rückwärts, geschweige denn vorwärts machen können. Das Gefühl bei lebendigem Leibe erdrückt oder erschlagen von einer herunter donnernden Wand zu werden- keine Luft mehr zu bekommen- auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Und diese alles beklemmende Gefühl, ist noch von einem anderen vagen Ahnung unterlegt:Das du alles, wirklich alles verlieren wirst, wenn du nicht ……tust! Ein inneres Stimmengewirr, dass dich von rechts nach links zieht, von unten nach oben….und sich dabei vollkommen verselbstständigt hat. Um sich selbst kreisende Gedanken mit finsteren Zukunftsvorstellungen, kritischen Vergangenheitsabrechnungen, scheinen dich ins Bodenlose zu ziehen. Da liegst du jetzt hellwach in deinem Bett, mitten in der Nacht, und drehst dich von einer Seite zur anderen. Ohne das es dir leichter ums Herz wird. Dein Herz, das so laut und schnell schlägt, dass es gleich zerspringen könnte. Und das alles, weil Du es nicht auf die Reihe bekommst, du es nicht kannst und du nicht fähig bist. Ja, du bist überzeugt den Anforderungen an dich nicht gewachsen zu sein. …..Langsam wird es hell und deine Problematik verschärft sich. Jetzt hast du einen Tag vor dir, an dem du noch schwieriger funktionieren wirst, weil du nicht geschlafen hast. Deine Kiste wird jetzt ein Kistchen in dem du fest steckst und es wird immer noch enger und enger; genau wie dein Handlungsspielraum. Bis da gar keine Bewegungsfreiheit mehr ist. An diesem Punkt willst du nur noch eines: Raus aus diesem beklemmenden Gefühl!

Wär nur nicht schon wieder diese Erschöpfung da! Wenn ich morgen krank würde, müsste ich wenigstens nicht aufstehen. Alles sträubt sich in mir. Ich kann das alles nicht mehr länger so aushalten. Ich will weinen können und aufgeben. So tönen meine inneren Schattenstimmen in solchen Momenten. Kennst du das auch, schreckst du nachts manchmal plötzlich so, oder so ähnlich, aus deinem Schlaf hoch?

Dann habe ich hier eine gute Nachricht für dich! Du bist ein Menschen, der über eine lebendige Vorstellungskraft und gesunde Phantasie verfügen. Und dies ist der direkte Weg zu deiner, dir innewohnende, ureigene Intuition, die ein Schlüssel zu deiner Befreiung, von diesen dich ängstigenden nächtlichen Belastungsszenen, sein kann. Ja, denn nicht nur deine Angst sondern auch deine Intuition lässt dich nachts aufschrecken und solche inneren Sorgenbilder kreieren. Dein Unterbewusstsein meldet sich da. Du bist somit prädestiniert dazu dir, mit der Hilfe deiner Intuition, deiner inneren Erfahrungsweisheit, an dieser Schwierigkeit zu arbeiten. Ich möchte sogar wagen zu sagen, das deine innere Stimme bereits mit dieser nächtlichen Angstreaktion spontan und unbewusst für dich arbeitet! Sie kennt und benennt glasklar dein Problem! Du musst gar nichts machen außer dich mit ihr zu verbinden, sie hören und wahrnehmen. Nun, wie kann das gelingen? Es gibt viele Möglichkeiten dazu. In diesem Blog werden ich dir zwei Handlungsschritten auf diesem Weg aufzeigen.

1.Versuche deine Angst im Moment, wenn sie hochkommt nachts, aber immer auch schneller am Tag, als Einladung anzusehen. Lass sie zu! Gelingt es dir dich, mit deinem Atem zu verbinden und dieses Gefühle zu spüren, ohne es wegzuschieben oder zu bewerten? Du musst jetzt keine Lösung für die Schwierigkeiten haben. Es genügt voll und ganz dich, mit deiner Angst, zu beobachten und wahrzunehmen. Spüre, wo die Angst im Körper sitzt, das Unwohlsein, z. B. im flauen Bauch verbunden mit Angst vor Magengeschwür oder in deinen schwirrenden Ohren verbunden mit der Angst bewusstlos zu werden, in deiner Brust verbunden mit der Angst vor einem Herzinfarkt? Wenn ja, lege sanft und liebevoll deine Hand dahin und schicke deinen Atem in diese Region. Beim Einatmen spüre, wie sich die Stelle sanft ausdehnt und mit dem heraus fließenden Atem wieder entspannt. Ohne das du etwas veränderst, versuche deinen fließenden Atem zu beobachten. Lass deine Angst gleichzeitig zu und akzeptiere sie, so gut du kannst. Nimm wahr, wie sich dein Gefühl verändert. Denn Gefühle kommen, bauen sich auf und vergehen wieder. Halte nichts fest, indem du es anders haben möchtest.

2. Wenn du in dieser Art in Kontakt mit deiner Angst kommst, frage sie: „Was willst du von mir?“ Was sagt sie dir? Welche Botschaft hat sie für dich? Ahnst du, was sie gerade jetzt mit deinem Leben zu tun hat? Entdeckst du vielleicht, dass du dich, vielleicht gestern, in einer bestimmten Situation überfordert gefühlt hast? Projizierst du eventuell gerade innerlich eine Anforderung in deine Zukunft? Oder hast du gerade “zu viele” Projekte angerissen hast und keines davon scheint in Gang zu kommen?…….Entdeckst du zugleich du auch, dass da noch etwas anderes in dir gesehen werden möchte? Verspürst du einen tiefer Wunsch, weiterzukommen, eine tiefe Sehnsucht dieser Aufgabe, die sich dir stellt, gewachsen zu sein? Deine jetzige Lebenssituation zu ändern? All diese inneren Einsichten, benenne ich als Intuition. Eben intuitiv, spürst du, das da eine herausfordernde Situation zu meistern ist! Plötzlich realisierst du das da eine innere Entwicklungsaufgabe, eine Veränderung, jetzt von dir gefragt ist. Und mit diesem Schritt erkennst du dein Bedürfnis zu wachsen an. Das Neue, das Andere, aus probieren zu dürfen. Fehler machen, jenseits von Richtig oder Falsch, im Wissen das du eh lernen wirst und weiser werden wirst! Vielleicht wird dir plötzlich klar, das nur noch eine kleine, konkrete Hilfe in einem bestimmten Bereich benötigst. Wie Schuppen fällt es dir von den Augen, das es möglich ist! Du kannst an dieser Aufgabe wachsen, wenn du dir klar bist um was es geht und wieso du das wirklich willst.

Mein neu gewonnenes Lebensgefühl

Immer wenn es mir gelingt mich auf diese Weise auf meine Angst einzulassen, entdecke ich, dass da ein tiefes Bedürfnis in mir lebt, das von mir gesehen werden möchte. Das meine Angst eine Momentaufnahme ist und mich auf sehr konkrete Bedürfnisse hinweist, etwas das jetzt gerade besonders wichtig für mich ist. Es ist da etwas, das ich nicht verlieren, oder aufgeben möchte. Ich erkenne, dass meine Angst, die Botschafterin meiner ureigensten Lebenskraft ist und immer Sinn macht. Den Sinn nämlich, dass sie mir intuitiv bewusst macht, was für mich zählt und wo ich an einer Grenze stehe. Und sie zeigt mir auf, welche Dinge mir Sicherheit und Halt geben, was ich wie benötige um mich wohl zu fühlen.

Seit einiger Zeit gelingt es mir auch meine Angst am Tag bewusster wahrzunehmen. Ich kann sie immer öfters, wie eine alte Freundin, die zu mir zu Besuch kommt und an meine Türe klopft, willkommen heißen. Ich lade sie dann zu einem imaginären Tee ein. Und wenn wir uns dann austauschen, erfahre ich mich neu und weiß wer ich eigentlich bin, mit meinen Grenzen!!! In mir ist Raum entstanden. Ich kann im Alltag gelassener und freier auf Ereignisse antworten statt einfach haltlos zu reagieren. Meine Zuversicht, dass ich etwas bewirken kann ist stark gewachsen. Ich lerne selbstverantwortlich für mich einzustehen: In mir selbst aufrecht und unbeugsam DA zu sein. Ich nehme mir vermehrt Zeit um an dem dran zu bleiben, zu forschen was und wie ich leben möchte. Dadurch, dass ich meine Angst  wahrnehme, kann ich sie auch meinem Gegenüber mitteilen und mich, mit meiner Angst, authentisch, zeigen. Ich äußere auch, wenn ich unter Druck komme und sage Nein, das ich will ich so jetzt nicht! Klar und ruhig grenze ich mich ab in Konflikten. Und, die allerbeste Nachricht…die Angst überwältigt und verfolgt mich jetzt immer seltener in der Nacht. Für mich  war das ein langsamer und sehr wichtiger Erkenntnisprozess, und ich musste einige Male schweißgebadet aufwachen, bis ich bereit war meine Intuition und Ängsten als Schlüsselmomente in meinem Leben anzuerkennen. Jetzt beleben meine Ängste mich und meine Familie.

Wenn du auch solche nächtlich, intuitive Angstmomente kennst, oder deinen Umgang mit deiner Angst ändern möchtest. Und du dir Unterstützung wünscht mit Hilfe deiner Intuition, deiner inneren Stimme über deine Angst hinauszuwachsen zu können. Wenn du eine Mutter oder Vater bist, der/die Sorgen hat und du unter deinen Ängsten leidest, dann nimm mit mir Kontakt auf.

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